|
1. Tag
Flug von Frankfurt nach Douala. Begrüßung und
Transfer zum Hotel. Ü im Hotel (-/-/A)
2.Tag
Am frühen Morgen Aufbruch zunächst in Richtung
Hauptstadt Yaoundé. Hinter Ayos endet die
Asphaltspiste. Von nun an erfolgt die Weiterfahrt
nur noch auf unbefestigten und zum Teil sehr
staubigen Straßen. Unser heutiges Ziel Bertoua
erreichen wir am Abend nach einer Fahrt entlang
kleiner Ortschaften und durch Regenwald. Ü im Hotel.
(F/M/A)
3.Tag
Ein langer und anstrengender Fahrtag auf
unbefestigten Pisten in Richtung Süden bringt uns
tiefer in den Regenwald hinein bis nach Yokadouma
nahe der zentralafrikanischen Grenze. Nach der
Mittagspause Weiterfahrt nach Mambele, in dessen
unmittelbarer Nähe Camp Kombo liegt, Hauptquartier
des Lobeke Nationalparks unter Leitung des WWF. Ü in
Zelten im Camp Kombo (Bushcamp , einfache sanitäre
Anlagen vorhanden). (F/M/A)
4.Tag
Den heutigen Tag verbringen wir am Rande des Lobeke
Nationalpark im Camp Kombo und mit den Ba’Aka
Pygmäen, den kleinwüchsigen Ureinwohnern des
Regenwaldes. Erwachen Sie zu einer morgendlichen
Regenwaldkulisse aus Vogelstimmen und Affenkreischen
und genießen Sie erste Regenwaldimpressionen bei
kleinen Exkursen um das Camp. Wir begleiten die
Ba’Aka Frauen zum Fischen, bei dem sie das Bachbett
anstauen, und in Schlamm und Wasser geschickt nach
Krebsen und Fischen suchen. Abends erleben wir
einige Tanz- und Gesangvorführungen der Ba’Aka. Ü im
Zelt im Camp Kombo. (F/M/A)
5. – 9. Tag
Die nächsten Tage halten intensives
Regenwalderlebnis bereit. Ein kurzer Transfer bringt
uns zum Parkeingang, von wo aus wir uns tief in den
Lobeke Nationalpark hineinbegeben, einem Waldgebiet
mit einer hohen Dichte an seltenen Waldsäugetieren
wie Elefanten, Gorillas, Schimpansen und Sitatunga
Antilopen. Aber auch für seine artenreiche
Vogelwelt, großen Fischreichtum und Pflanzenvielfalt
ist Lobeke berühmt. Die Landschaft dieses
immergrünen tropischen Regenwaldes ist flach und
zum Teil noch unberührter Primärwald. Zu Fuß sind
wir mit einheimischen Guides und Ba’Aka Pygmäen
unterwegs, die uns interessantes zur medizinischen
Nutzung von Pflanzen erzählen und uns auf die Pirsch
nach Wildtieren begleiten. Nur die Ba’Aka vermögen
es, im dichten Regenwald die Orientierung zu wahren
und scheue Wildtiere aufzuspüren. Natürlich können
sie eine Begegnung mit den scheuen Gorillas und
Waldelefanten nicht garantieren. Unser Quartier
schlagen wir auf einfachen Beobachtungsplattformen
auf, die am Rand natürlicher Waldlichtungen und
Salinen errichtet wurden. Je nach Belieben
verbringen wir die Tage mit Beobachtungen von der
Plattform und mit Wanderungen durch den Regenwald
auf der Suche nach Gorillas, Waldelefanten, Büffeln,
Schimpansen, Sitatungas und Wildvögeln, die wir mit
Glück und ein wenig Geduld im Dickicht oder auf den
Lichtungen zu sehen bekommen. 5 Ü auf Plattform in
Gemeinschaftsräumen. Keine Sanitäranlagen
vorhanden. (5xF/M/A)
10.Tag
Wanderung zurück zum Nationalparkeingang. Dort
treffen wir auf die Fahrzeuge und kehren zurück ins
Camp Kombo. Zeit zum Ausruhen oder individuelle
Erkundungen um das Camp. Ü im Camp in Zelten.
(F/M/A)
11. Tag
Nun geht es zu unserer nächsten Destination, dem
Naturschutzgebiet Dzangha – Sangha in der
Zentralafrikanischen Republik, einem weltweit
einzigartigen Rückzugsgebiet für Tausende von
Tieren, das auf Initiative des WWF und der
zentralafrikanischen Regierung 1990 gegründet wurde.
Zunächst Fahrt durch den Regenwald nach Libongo an
der kamerunischen Grenze. Erledigung der
Ausreiseformalitäten. Fahrt mit einem Motorboot auf
dem Sangha Fluß nach Lidjombo und Einreise in die
Zentralafrikanische Republik. Nach einer weiteren
2-stündigen Fahrt durch dichten Regenwald erreichen
wir am Abend die idyllisch am Sangha Fluss gelegene
und in afrikanischem Stil gebaute rustikale Doli
Lodge. Beim Sonnenuntergang auf der Terrasse mit
Blick über den Fluss und das gegenüberliegende
Waldufer kann man gelegentlich Flusspferde beim
Baden beobachten. Ü in der Doli Lodge. (F/M/A)
12. Tag
Heute erfahren wir bei einem Rundgang über das
Gelände des WWF Hauptquartiers zunächst mehr über
das WWF Projekt zur Rettung des Regenwaldes, welches
Maßnahmen gegen Wilderei und Abholzung und zur
Erhaltung der ursprünglichen Lebensweise der Ba’Aka
Pygmäen beinhaltet. Am Nachmittag statten wir dem
nahe gelegenen Dorf Bayanga einen Besuch ab. Wer
mag, kann mit einer Piroge einen Ausflug auf dem
Sangha zu einer Gruppe Flusspferde unternehmen
(optional). Ü in der Doli Lodge. (F/M/A)
13. – 15. Tag
Die nächsten drei Tage verbringen wir mit
verschiedenen Aktivitäten in der grünen Wildnis des
Dzanga-Sangha, in die bis heute nur relativ wenige
westliche Besucher aufgrund der schweren
Zugänglichkeit gelangen. Durch den Regenwald ziehen
hier, unbehelligt von Wilderei und Holzeinschlag,
Flachlandgorillas, Bongo-Antilopen, Waldbüffel,
Schimpansen und Riesenwaldschweine. Mineralhaltige
Salinen ziehen mit vergleichbarer Regelmäßigkeit
viele dieser Tiere an, besonders aber die seltenen
Waldelefanten, die hier auch in einer seit 1990
währenden systematischen Langzeitstudie erfaßt
werden. Morgens fliegen große Schwärme grauer
Waldpapageien über die Lichtung. Ein ca. 1-stündiger
Geländewagentransfer bringt uns zum Ausgangspunkt
der Dzanga Bai und/oder zum Gorilla- und
Mangabentracking. Während der Wanderungen und
Exkurse zur Beobachtungsplattformen und entlang der
Naturpfade werden Sie neben Wildhütern von
Ba’Aka-Pygmäen begleitet, die noch in traditioneller
Weise in dieser Region leben und kundige Waldkenner
und Fährtenleser sind. Sie haben Gelegenheit, die
Ba’Aka Pygmäen bei einer Netzjagd in den Wald zu
begleiten und unterwegs mehr über die Nutzung
verschiedener Pflanzen zu erfahren. Am letzten Abend
in der Doli Lodge verabschieden sich die Ba’Aka mit
einem traditionellen Tanz. 3 x Ü in der Doli Lodge.
(3xF/3xM/3xA)
Hinweis: Optional kann vor Ort eine Gorillapirsch zu
einer habituierten Gorillafamilie gebucht werden
(max. 3 Personen pro Tag). Je nach
jahreszeitbedingtem Aufenthalt kann der mitunter
anstrengende Marsch verschieden lang sein. Das
Auffinden der Gorillafamilie kann nicht garantiert
werden. Bei Erfolg erwartet Sie jedoch ein
unvergleichliches Erlebnis.
16. Tag
Beginn der langen Rückfahrt auf den uns schon
bekannten Wegen. Frühzeitig brechen wir auf. Nach
den Grenzformalitäten für die Zentralafrikanische
Republik und Kamerun führt die Fahrt auf
unbefestigten und von schwerbeladenen
Holztransportern frequentierten Strassen nach
Yokadouma. Ü im Hotel. (F/M/A)
17. Tag
Weiterfahrt auf unbefestigter Strasse nach Bertoua.
Die Tagesfahrt wird durch regelmäßige Pausen
unterbrochen, wo wir Gelegenheit zum fotografieren
und Beine vertreten haben. Ankunft in Bertoua am
Abend und Ü im Hotel. (F/M/A)
18. Tag
Die heutige Etappe führt uns zurück nach Ayos, wo
wir endlich wieder die Asphaltstraße erreichen. Nach
einer Pause geht es weiter in die Hauptstadt Yaoundé.
Ü im Hotel. (F/M/A)
19. – 21. Tag
Wir legen das letzte Stück anstrengende Fahrt
zurück, bevor wir uns am Nachmittag in die Fluten
des Atlantik stürzen können. Die nächsten Tage sind
völlig der Erholung gewidmet. Der Badeort Kribi ist
bekannt für seine schönen palmengesäumten
Sandstrände und angenehmes Klima. Genießen Sie die
Atmosphäre des idyllisch gelegenen Hotels unter
Schweizer Leitung direkt am Strand und erkunden Sie
die kleine Stadt und Umgebung auf eigene Faust. 3 Ü
im Hotel. (3xF/-/-)
22.Tag
Am Nachmittag Transfer nach Douala zum Airport und
Heimflug am Abend. (F/-/-)
23.Tag
Ankunft in Deutschland.
Änderungen von Reiseroute und Fluggesellschaften
bleiben vorbehalten
|